Zurück zur Übersicht

Software-Entwicklung

Individuelle Software entwickeln lassen: Kosten, Ablauf und worauf es ankommt

Manchmal passt keine Standardlösung so wirklich. Dann stellt sich die Frage, ob individuelle Software die richtige Antwort ist. Dieser Ratgeber erklärt, wann das sinnvoll ist, was es kostet und wie ein gutes Projekt abläuft.

Software-Konzept und Wireframe

Wann lohnt sich individuelle Software?

  • Kein Standardprodukt bildet euren Ablauf vollständig ab
  • Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal steckt in der Software selbst
  • Der Anpassungsaufwand an bestehenden Tools übersteigt den einer Eigenentwicklung
  • Ihr braucht volle Kontrolle über eure Daten und die Weiterentwicklung
  • Eure Anforderungen sind branchenüblich und werden von Standardprodukten gut abgedeckt
  • Das Budget ist begrenzt und Time-to-Market ist entscheidend
  • Kein internes Know-how für den langfristigen Betrieb vorhanden
  • Das Projekt wäre ein "nice to have", löst aber kein echtes Problem

Schnell-Check

Was passt zu euch?

Wählt alle Aussagen aus, die auf euer Unternehmen zutreffen. Ihr bekommt direkt eine erste Einschätzung.

Kein Standardprodukt bildet unsere Abläufe vollständig ab
Unsere Anforderungen sind branchenüblich
Unsere Software ist ein zentrales Alleinstellungsmerkmal
Unser Budget ist begrenzt
Wir brauchen volle Kontrolle über unsere Daten
Wir brauchen die Lösung schnell
Bestehende Anpassungen kosten mehr als eine Neuentwicklung
Wir haben kein Team für den langfristigen Betrieb

Was kostet individuelle Software?

Das ist die Frage, die am häufigsten gestellt wird, und leider gibt es darauf keine pauschale Antwort. Entscheidend sind unter anderem: der Funktionsumfang, die Komplexität der Software, die Anzahl der Schnittstellen zu anderen Systemen und der laufende Betrieb nach der Entwicklung.

Grobe Orientierung

Ein einfaches internes Tool kann mit einigen tausend Euro realisierbar sein. Eine komplexe Webanwendung mit vielen Nutzern, Schnittstellen und umfangreicher Logik kann schnell in den sechs- bis siebenstelligen Bereich gehen. Seriöse Angebote gibt es immer erst nach einer strukturierten Anforderungsanalyse.

Vorsicht

Wer euch ohne eine Anforderungsanalyse einen Festpreis nennt, arbeitet entweder mit sehr großzügigen Puffern oder wird euch später mit Nachträgen konfrontieren.

Wie läuft ein gutes Entwicklungsprojekt ab?

  1. 1 AnforderungsanalyseWas soll die Software können, wer arbeitet damit in welchen Schritten und mit welchen Daten? Alle Beteiligten sollten das gleiche Verständnis haben.
  2. 2 Konzept und AngebotAuf Basis der Anforderungen entsteht ein Konzept, das alle Beteiligten verstehen und absegnen. Erst dann folgt ein konkretes Angebot.
  3. 3 Iterative EntwicklungNicht alles auf einmal, sondern in überschaubaren Schritten mit regelmäßigem Feedback. So bleibt das Projekt steuerbar.
  4. 4 Gemeinsame AbnahmeIhr testet zusammen mit dem Entwickler und nehmt die Lösung erst ab, wenn alles stimmt.
  5. 5 Übergabe und BetriebDokumentation, Schulung des Teams und klare Ansprechpartner für den laufenden Betrieb.
Software-Launch und Übergabe

Auf was ihr achten solltet

  • Euer Partner stellt Fragen zu euren Prozessen, nicht nur zu technischen Details.
  • Er redet euch aus übertriebenen Anforderungen heraus, nicht in sie hinein.
  • Er klärt von Anfang an, wer nach dem Projekt Ansprechpartner für Betrieb und Updates ist.
  • Ihr erhaltet den Quellcode und seid nicht dauerhaft abhängig.

Ihr habt eine Idee für eine eigene Software?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie sich eure Idee sinnvoll umsetzen lässt, was das in etwa kosten würde und welcher Weg für euch der richtige ist.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

Weitere Ratgeber

Digitalisierung im Mittelstand KI im Unternehmensalltag Unsere IT-Beratung